Deutsches Museum Bonn

"Gesundheit ist das höchste Gut" im Wissenschaftsjahr 2011

Deutsches Museum Bonn

Vorbeugen ist zweifellos die beste Medizin. Doch auch der stärkste Gesundheitsbolzen ist nicht immer und überall gegen Krankheiten gefeit. Die Verbesserung der medizinischen Versorgung hängt eng mit der Entwicklung der Technik zusammen. Die Fortschritte in der Medizintechnik haben nicht nur sukzessiv die apparativ hoch entwickelte Diagnostik verbessert, sondern auch die Entwicklung neuer, hochwirksamer Medikamente ermöglicht.

 Forschung für unsere Gesundheit – einige wichtige Meilensteine aus den letzten sechs Jahrzehnten befinden sich in der Bonner Zweigstelle des Deutschen Museums, dem Deutschen Museum Bonn. Hier wird zeitgenössische Forschung und Technik nach 1945 ausgestellt, aber auch ihre Entstehungsprozesse, Folgen und Wechselwirkung mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert. Dafür eignen sich die Objekte aus Medizintechnik, Pharmazie und biologischer bzw. chemischer Grundlagenforschung in besonderem Maße, verursacht die Intensivmedizin sowohl Hoffnung als auch Ängste. Doch geht es zum Beispiel auch um generelle Fragen, wie Leben überhaupt funktioniert, wie Zellen miteinander sprechen und welche Störungen zu welchen Krankheiten führen. Die Antwort zur Zellkommunikation lieferte übrigens die »Patch-Clamp«-Methode, die Erwin Neher und Bert Sakmann 1976 am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen entwickelten. Beide bekamen 1991 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.

 Bildgebende Verfahren wie Ultraschall und Magnetresonanztomografie (MRT) haben die Diagnostik revolutioniert. Die Endoskopie ermöglicht sogar die Behandlung von Patienten ohne größeren operativen Eingriff. Inzwischen gibt es durch die gelungene Miniaturisierung technischer Systeme sogar schluckbare Endoskopie-Kapseln, die Bilder aus dem Innern des Körpers liefern – früher nur in Form von Science Fiction denkbar.

 Wer mehr erfahren möchte, zum Beispiel wie Mediziner Knochen ersetzen oder mithilfe des Sonnenlichtes operiert haben, sollte sich ins Deutsche Museum Bonn begeben!

 Adresse

Deutsches Museum Bonn
im Wissenschaftszentrum
Ahrstraße 45
D-53175 Bonn
Tel. 0228 / 302-255
Fax: 0228 / 302-254
E-Mail: info@deutsches-museum-bonn.de

Information zu Kinder- und Jugendprogrammen:

Tel. 0228 / 302-256
Dienstag bis Freitag 14.00 – 17.00 Uhr und im Internet.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr
(auch Oster- und Pfingstmontag).
Geschlossen: Weiberfastnacht, Karfreitag, 24., 25., und 31. Dezember.
Barrierefreier Zugang ist nach Anmeldung möglich.

Eintrittspreise

Tageskarten

Tageskartefür Besucher ab 17 Jahre   5,00 €
Familienkarte*   12,00 €

Ermäßigte Tageskarten (nur mit gültigem Ausweis)

Kinder und Jugendliche (von 6 bis 16 Jahre)sowie Schüler, Auszubildende und Studenten (Vollzeit)   3,50 €
Gruppen ab 10 Personen (Preis pro Person)Erwachsene Schüler/Kinder    3,50 €   2,50 €
Inhaber eines Bonn-Ausweises, Wehr- und Zivildienstleistende, Angehörige eines freiwilligen sozialen JahresBehinderte (eingetragene Begleitperson frei)   2,50 €

Freier Eintritt (nur mit gültigem Ausweis)

Kinder bis 5 Jahre (außer bei Teilnahme an den Kinderprogrammen)Lehrer zur Vorbereitung des Unterrichts (nur mit Schulbestätigung)Begleitpersonen** (z.B. Erzieher, Lehrer, Referendare, Ausbilder) von Kindergärten, Schulklassen, Studentengruppen, Ausbildungswerkstätten und ähnlichen EinrichtungenMitglieder des Deutschen MuseumsMitglieder des ICOM (International Council of Museums)PresseBundesverband der Gästeführer  

*) Die Familienkarte berechtigt zum Eintritt von Eltern, Partnerschaften, Alleinerziehenden oder Familienangehörigen (bis zu 2 Erwachsene) mit zur Familie gehörenden Kindern bis 16 Jahre.

**) Gruppen ab 10 Teilnehmern: 2 Begleitpersonen frei

Website des Deutschen Museums Bonn

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